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Schnittstelle Berührung: Lygia Clarks Arbeit Estruturação do Self als Beispiel einer Körperwahrnehmung zwischen Innen und Außen


Einleitung

„I don´t know if it offends them, I call them „things“. But when they´re being run over me I am all skin. Surface. (…) It's the place in which we are with the world. So I was entirely with the world through it. It was all surface, like honey.(...)Suddenly the honey filled me, as if I had an inside again. Filled me up with things(...)“1                                                 Paulo Sergio Duarte, Teilnehmer von Estruturação do Self

 

"Touch is the other side of movement. Movement is the other side of touch. They are the shadow of each other"2                                                                                                                                                                    Bonnie Bainbridge Cohen

 

Ich betrachte das Foto in dem Katalog „Lygia Clark“, herausgegeben von der Fundació Antoni Tàpies. Die Ausstellung beinhaltet die bislang ausführlichste Retrospektive der Künstlerin Lygia Clark in Barcelona 1997. Das Foto zeigt einen nackten männlichen Oberkörper. Das Gesicht des Mannes ist verdeckt durch einen amorphen Aufsatz, der seinen Kopf voluminöser erscheinen lässt. Ich fühle mich an Lynchs Film „Der Elefantenmensch“ erinnert. Es sind keine Gesichtszüge zu erkennen. Das Material, aus dem das Objekt geformt ist, sieht aus wie eines solcher Netze in dem im Supermarkt Zwiebeln verkauft werden. Die Augen sind mit einer schwarzen Augenmaske verdeckt. Das Volumen des Netzes ist ausgefüllt mit farblosem Plastikmaterial. Durch die Lichtbrechung der stumpfen Plastikoberfläche wird die amorphe Erweiterung des Kopfes undurchsichtig. Der aufgelegte Auswuchs ist über den gesamten Oberkörper des Mannes ausgebreitet: als hätten sich die innern Organe nach außen gestülpt. Die rechte Schulter des Mannes umspannt ein Nylonband, das am oberen Ende der Schulter durch einen Tennisball gehalten wird. Am unteren Ende des Bandes sammeln sich weitere Bälle in verschiedenen Grössen, die durch die elastische Struktur zusammengehalten werden. Was ich hier sehe ist die letzte Phase der Arbeit Estruturação do Self (Stukturierung des Selbst), die Lygia Clark in den Jahren 1977-1988 praktizierte. Estruturação do Self ist eine Form von „Therapie“, die Clark einsetzte um psychisch Kranke von ihren „Phantasmen“3 zu heilen, wie sie desintegrale psychotische Zustände bezeichnete. Auch wenn Clarks Arbeit von den professionellen Psychotherapeuten Lula Wanderly und Gina Ferreira, mit denen Clark in engem Austausch stand, als begleitende therapeutische Maßnahme zur Behandlung von Schizophrenie- oder Borderlinepatienten verwendet wurde, so soll die psychotherapeutische Wirkung von Estruturação do Self nicht Bestandteil der vorliegenden Untersuchung sein.4 Vielmehr wird hier der Versuch unternommen, Clarks Arbeit unter tanzwissenschaftlichen Perspektiven zu betrachten. Ausgegangen wird dabei von der These, dass Estruturação do Self sich einer Reihe von Arbeiten anschließt, in denen Clark weniger einen therapeutischen Ansatz verfolgte. Vielmehr zeichnet sich in Clarks künstlerischem Werdegang eine Entwicklung ab, innerhalb derer es zunächst um die Frage nach einer Grenzauflösung zwischen Körper und Ding geht, während die späteren Arbeiten dann spezifisch auf eine Körperwahrnehmung in Handhabe mit den Objekten hinzielen. Die Arbeit an Estruturação do Self begann mit den Objetos Relationales (Relationale Objekte), die Clark aus ihren früheren Arbeiten heraus entwickelte. Ausschlaggebend ist hier die Phase Nostalgia del cuerpo (Nostalgie des Körpers)1966-1969 in der sie die ersten Objekte entwirft, die sich gezielt auf den menschlichen Körper und seinen Wahrnehmungsapparat beziehen. In der darauffolgenden Schaffensperiode La casa es el cuerpo (Das Haus ist der Körper) entwickelt Clark dann Objekte, die sie Objectos Sensorial (Sensuelle Objekte) nennt. Des Weiteren wären noch die Arbeiten O eu e o tu: Série roupa-corpo-roupa (Das Ich und das Du Kleidung-Körper-Kleidung-Serie,1967) und Máscaras Sensoiral (Sinnes-Masken, 1967) als wegmarkierende Arbeiten innerhalb der Periode La casa es el cuerpo zu nennen. Diese Arbeiten zeichnen sich dadurch aus, dass über präparierte Masken und Anzüge äußere körperliche Attribute, wie Geschlechtsmerkmale, Haare oder Haut, durch Materialen wie Wolle oder Plastik nachgestellt werden. Diese können dann von den Rezipierenden meist blind ertastet werden. Die Arbeit A casa é o corpo. Penetração ,ovulação, germinação, explosão, (Penetration, Ovulation, Keimung, Explosion, 1968) macht als begehbare Installation das Innere des Körpers erfahrbar. In der Phase El hombre,estructura viva de una arquitectura biol—gica y calular (Mensch, lebende Struktur einer biologischen und zellularen Architektur, 1969) schafft Clark schliesslich Objekte, die die Körper der Teilnehmenden in architektonischen Strukturen verbinden. Diese Arbeiten sollen hier jedoch nicht näher besprochen werden, da sie – im Gegensatz zu Estruturação do Self den Fokus auf eine Teilnahme der Rezipierenden in Form von Bewegung im Raum, beziehungsweise einer Interaktion mehrerer Teilnehmenden untereinander legen.

Auch wenn selbstverständlich all diese Schaffensphasen in Estruturação do Self als letzte Arbeitsperiode Clarks mit einfließen, so möchte ich mich in dieser Untersuchung auf die Phase Nostalgia del cuerpo, beschränken, da die hier entwickelten Objekte die primären Vorläufer für die in Estruturação do Self verwandten Objetos Relationales darstellen.5 Die in den früheren Phasen entwickelten Objekte bezeichnet Clark erst im Nachhinein als "relational", weil sie nach ihrer künstlerischen Intension nur in der Beziehung zu der Person, die sich mit ihnen beschäftigte zu voller Geltung kamen.6 In Estruturação do Self setzt Clark diese Objekte ein, indem sie sie auf die Teilnehmenden auflegt und sie durch die Berührung mit den Objekten im wörtlichen Sinne Be-HAND-elt. Wie in der Abbildung im Ausstellungskatalog beschrieben, sind die Objetos Relationales amorphe Objekte, die vornehmlich aus Alltagsmaterialen, wie Plastiktüten und Einkaufsnetzen bestehen und mit Luft, mit Wasser oder mit Gegenständen, wie Ping-Pong-Bällen und Steinen und gefüllt sind. Die unterschiedlichen strukturellen Merkmale der Objekte von schwer zu leicht, von rauh zu weich, von voluminös zu flach, von hart zu anschmiegsam, beeinflussen die Wahrnehmung der Teilnehmenden, die während der Behandlung in liegender Position die verschiedenen Berührungsqualitäten auf sich wirken lassen.7 Die sich dabei konstituierende Selbstwahrnehmung (Selbststrukturierung) ist das von der Künstlerin im Titel formulierte Ziel der Arbeit. Was sich hier vollzieht ist ein In-Beziehung-Setzen von einem 'Inneren' - der Wahrnehmung der behandelten Person zu einem 'Äußeren' - den Objekten und den verschiedenen Berührungen durch Clark selbst und durch die Objekte, die Clark auf den Körpern der Teilnehmenden bewegt. Nicht zuletzt ist es aber der Körper der Teilnehmenden, der berührt wird und durch den sich diese Selbstwahrnehmung vermittelt. Die Selbstwahrnehmung ist folglich direkt mit einer Körperwahrnehmung verbunden.

 

In der vorliegenden Arbeit soll untersucht werden, in welcher Weise sich in Estruturação do Self durch Berührung eine Körperwahrnehmung konstituiert. Um eine Beziehung zum Tanz zu schaffen, werde ich Ansätze aus dem Body-Mind-Centering® (BMC) als somatische, auf eine Körperwahrnehmung hin ausgerichtete Bewegungspraxis hinzuziehen. Für den Aspekt der Berührung werde ich Dieter Heitkamps Untersuchungen und aus der Kontaktimprovisation in meine Beobachtungen mit einfliessen lassen. Die Parallele dieser beiden tänzerischen Praktiken zu Clarks Arbeit besteht darin, dass hier der Versuch unternommen wird, durch Berührungen und die Visualisierung des Körperinneren eine Körperwahrnehmung zu erzeugen.

Dass es fruchtbar sein kann, eine solche Arbeit, wie Estruturação do Self unter tanzwissenschaftlichen Kriterien zu betrachten, zeigen ähnliche Arbeitsansätze im zeitgenössischen Tanz. So ist beispielsweise Jennifer Laceys Projekt I HEART Lygia Clark(2011)8 direkt von Clarks Arbeit inspiriert. Im Rahmen einer Produktion der Laboratoires d’Aubervilliers gibt Lacey in Collaboration mit den Performerinnen Audrey Gaisan, und Barbara Manzetti 'ästhetische Einzelbehandlungen' nach Terminvergabe. Felix Ruckert wiederum lässt in Placebo Treatment(2005)9 im performativen Setting eine vermeintliche Behandlung mit Plastiktüten durchführen, die mit Medikamenten gefüllt sind. Erwähnenswert wäre hier noch Ausstellung Move. Choreographing You. Art and Dance Since the 1960s (2010-2011)10, die Clarks Arbeiten ebenfalls im Rahmen Chroerographie präsentierte. Die Nähe von Clarks Arbeit zum Tanz sehe ich auch in den Entwicklungen der 70er Jahre innerhalb der europäischen und amerikanischen Tanzszene. In dieser Zeit haben sich Tanzstile, wie Kontaktimprovisation und somatische Praktiken, wie BMC entwickelt, die weniger ein künstlerisches Produkt, sondern eher eine prozessorientierte Körpererfahrung transportieren. Auch wenn eine ausführliche tanzhistoriographische Untersuchung der Umstände unter denen Estruturação do Self entstanden ist, ein spannendes Feld für weiterführende Fragestellungen wäre, so kann auf Grund des begrenzten Rahmens meiner Untersuchungen dieser Aspekt nur am Rande mitschwingen.

 

Theoretisch wird sich meine Argumentation an den Thesen Jean-Luc Nancys orientieren, der die Wahrnehmung des Körpers von einem Außerhalb des Körpers heraus erklärt und dabei die Berührung als Brücke zwischen Innen und Außen herausstellt. Gleichzeitig konstatiert Nancy den Körper als ein „Offenes“, ein „Öffnen“, als ein „Rühren an ein Geschlossenes“, als eine „Ausdehnung“ und damit als dynamisches Prinzip.11 In der methodischen Übertragung dieser Annahme soll der Körperwahrnehmung, die sich in Estruturação do Self herstellt, auf den Grund gegangen werden. Nancy führt seine Überlegungen unter anderem auf Merleau-Pontys Bild des 'Chiasmus von Innen und Außen im Prozess der Selbstberührung 12 zurück, grenzt sich jedoch von den phänomenologischen Ansätzen ab und kritisiert deren Ausgangspunkt von einem Innen heraus.13 Clark beruft sich im Kontext ihrer frühen Arbeiten innerhalb der Neo-Konkret-Bewegung auf den phänomenologischen Ansatz des in der Wahrnehmung des Betrachters „lebendigen“ Objektes.14 Die Thesen Merleau-Pontys werden deshalb in der Untersuchung von Clarks Arbeit ebenfalls relevant, wenn es um die die Verwischung der Grenze zwischen Körper und Umwelt, beziehungsweise zwischen Körper und Ding geht. Merleau-Pontys Thesen sollen in kritischer Gegenüberstellung zu den Thesen Nancys gelesen werden, um Clarks Objektbegriff und die damit einhergehende Wahrnehmung der Objetos Relationales als Dingerfahrung zu untersuchen. Die meiner Fragestellung inhärenten Begriffe ‚Körperwahrnehmung‘ und ‚Berührung‘ werden dabei als verschränkte Bewegungen zwischen Innen und Außen verstanden, die sich raum-zeitlich prozessual herstellen. (Manning) 15

 

Die Berührung fungiert in Estruturação do Self als inversives Bewegungsprinzip zwischen Innen und Außen, das eine spezifische Körperwahrnehmung hervorbringt. Während meiner Untersuchung von Clarks Arbeit werde ich aus meiner eigenen Rezeptionsperspektive heraus die vorliegenden Quellen analysieren, wobei ich Clarks Behandlungsberichte als Unterstützung meiner eigenen Wahrnehmung der Arbeit zu Hilfe nehmen werde. Außerdem werde ich eigene Versuche mit den von mir nach Clarks Anleitung nachgebauten Objetos Relationales in die Untersuchung mit einfließen lassen. Meine eigene Erfahrung mit somatischen Praktiken wird hier – wenn auch eher im Hintergrund - eine Rolle spielen. Der Film Lygia Clark: Memória do Corpo (Mario Carneiro, 1984) dient mir als audiovisuelle Quelle für einen exemplarischen Ablauf von Estruturação do Self.16 Die Dramaturgie dieser Untersuchung orientiert sich dabei an der Dramaturgie des Filmes, in dem Clark zuerst die verwandten Objetos Relationales einzeln erklärt und dann eine Behandlung für das Auge der Videokamera vornimmt. Deshalb sollen im ersten Teil der Arbeit die Objetos Relationales und ihre spezifischen Beschaffenheiten am Beispiel von Pedra e ar (Stein und Luft, 1966) untersucht werden. Pedra e ar exemplarisch als Objekt der Reihe Objetos Relationales zu untersuchen, liegt deshalb nahe, weil es von Clark als ihr „purstes“ Objekt im Kontext der Arbeit bezeichnet wird.17 Im zweiten Teil steht dann die Be-HAND-lung selbst auf den Aspekt der Berührung und der sich aus dieser konstituierenden Körperwahrnehmung im Mittelpunkt. Clark stellt von Beginn ihres künstlerischen Schaffens an den Wahrnehmungsprozess der mit ihrer Arbeit in Kontakt tretenden Person in den Vordergrund. Die Bezeichnung 'rezipierende Person' wird darum im Folgenden für die Rezeptionsperspektive durchgehend verwendet. In der Besprechung von Estruturação do Self wird aufgrund des Settings der „therapeutischen Einzelsitzung“ diese Bezeichnung jedoch etwas problematisch. Das gleiche gilt für die Bezeichnung „Klient“ („Client“), die Clark verwendet, die sich zu sehr an dem therapeutischen Rahmen der Arbeit orientiert, der nicht Fokus dieser Auseinandersetzung sein soll.18 Deshalb werde ich in diesem Kontext die Bezeichnung „teilnehmende Person“ verwenden, da dieser meiner Meinung nach dem prozessualen Ansatz von Estruturação do Self gerecht wird. Die Bezeichnung „teilnehmende Person“ scheint mir besser geeignet als die Bezeichnung „Zuschauer“ („Spectator“), der von Brett und Rolnik durchgehend verwendet wird und meiner Ansicht nach der partizipativen Struktur der Arbeit nicht gerecht wird.19

 

Der Versuch des Habhaftwerdens eines unfestsetzbaren Phänomens macht die Schwierigkeit dieser Untersuchung aus und stellt eine Herausforderung für eine wissenschaftliche Herangehensweise dar, in der es üblicherweise um Erkenntnisgewinnung und Wissensgenerierung gehen soll. Es stellt sich folglich die Frage, welche Herangehensweise für das Schreiben über eine paradoxe Struktur, wie die Wahrnehmung sie darstellt, sinnvoll ist. Ich möchte darum versuchen mit meinen Beobachtungen so nah wie möglich an dem zu untersuchenden Material - Clarks Arbeit - zu bleiben. Dazu werde ich Clarks Aussagen mit meiner eigenen Wahrnehmung abgleichen und die zuvor genannten philosophischen Diskurse zur Hilfe nehmen. Ziel der Arbeit kann es allerdings nicht sein, eindeutige Antworten zu finden, sondern vielmehr Clarks Arbeit mit Fragen zu umkreisen. Die gezielte und strukturierte Analyse des Quellenmaterials soll dabei helfen die Komplexität der Fragestellung in den ihr inhärenten Paradoxien in ein klareres Licht zu rücken.

 

Masterarbeit(Auszug) vorgelegt am 27.03.2014 im Institut für Theaterwissenschaft, Seminar für Tanzwissenschaft im Studiengang Tanzwissenschaft Master of Arts an der Freien Universität Berlin, Erstgutachterin: Juniorprof. Dr. Susanne Foellmer, Zweitgutachterin: Dr. Kirsten Maar

 

Fußnoten

1) Zitat aus Lygia Clark: Memória do Corpo, DVD, 24 min, Regie Mario Carneiro, 1984

2) Bainbridge Cohen, Bonnie: http://www.bodymindcentering.com/blogs/touch-and-movement, 4.11.2013, 15:43

3) Rolnik, Suely: Molding a Contemporary Soul: The Empty-Full of Lygia Clark In: Martin, Susanne [Hrsg.]:Exhibition the Experimental Exercise of Freedom: Lygia Clark, Gego, Mathias Goeritz, Hélio Oiticica, and Mira Schendel, 1999 - 2000, Los Angeles, Calif.: S.91

4) Carneiro: Lygia Clark: Memória do Corpo, a.a.O. 1984

5) Für eine ausführliche Auflistung von Clarks Arbeiten vgl. Fundació Antoni Tàpies (Hrsg): Lydia Clark. Katalog zur Ausstellung 21. Oktober-21.Dezember, Barcelona 1997

6) Clark in: Tàpies, Lygia Clark, s. a. O., S.319

7) Als Bezugsquelle gilt hier die filmische Dokumentation der Arbeit von Mario Carneiro, sowie die Aussagen von Clark selbst zu Estruturação do Self, ihre Behandlungsberichte und die Aussagen der Teilnehmenden, dokumentiert in den in der Bibliographie angegebenen Textquellen.

8) Popivoda, Marta: Talk to him, im Rahmen von I HEART LYGIA CLARK von Jennifer Lacey, Audrey Gaisan, Barbara Manzetti, Performers: Nicolas Couturier, Jennifer Lacey, Audrey Gaisan, Barbara Manzetti, produziert von Les Laboratoires d’Aubervilliers zu von Jennifer Lacey, 2011, Link: http://vimeo.com/25049195, 5.3.2014, 19Uhr

9) Vgl. hierzu: http://www.felixruckert.de/_PlaceboTreatment.html, 6.3., 12:15Uhr

10) Move. Choreographing You. Art and Dance Since the 1960s, Katalog anlässlich der Ausstellung in der Hayward Gallery, London. 13 Okt. 2010–9 Jan. 2010, Hayward Gallery in London, 10 Feb.–15 Mai 2011, Haus der Kunst in München, 19 Juli–25 Sept, K20 in Düsseldorf. Hg. von Stephanie Rosenthal, Hayward Publishing, Hayward Publishing (UK), Verlag der Buchhandlung Walther König (Europe), 2011

11) Vgl. hierzu Nancy, Corpus, Corpus. Aus dem Franz. von Nils Hodyas - 1. Aufl.. - Berlin : Diaphanes, 2003, S.105

12) Merleau-Ponty, Maurice: Das Sichtbare und das Unsichtbare : gefolgt von Arbeitsnotizen. Hrsg. und mit einem Vor- und Nachw. vers. von Claude Lefort. - 3. Aufl.. - München : Fink, 2004. Daraus: Die Verflechtung – Der Chiasmus., S.176

13) Nancy, Jean-Luc: Corpus. Aus dem Franz. von Nils Hodyas - 1. Aufl.. - Berlin: Diaphanes, 2003. S. 115

14) Vgl Dazu Kapitel 2.1 Das Ding und die Welt (Clark und Merleau-Ponty)

15) Manning, Erin: Politics of Touch: sense, movement, sovereignty. Minneapolis [u.a.]: Univ. of Minnesota Press, 2007. Daraus: Introduction, S. xiv: „Touch is the act of reaching toward, of creating space-time […] Touch, seen this way, is not simply an addendum to an already-stable body. Touch is that which forces us to think bodies alongside notions such as repetition, prothesis, extension.[...]Touch is not graspable as a stable concept.“

16) Estruturação do Self.wird hier von Clark selbst erklärt und demonstriert.

17) Vgl. hierzu: Clark in Carneiro: Lygia Clark: Memória do Corpo, a.a.O. 1984. „This is the first Object i made. I consider it the purest and the best.“

18) Vgl. hierzu Kapitel 4.1. Clarks Arbeit im therapeutischen Kontext

19) Zu dem partizipatorischen Aspekt in Clarks Arbeit Vgl. Kapitel 2.1. Das Ding und die Welt (Clark und Maurice Merleau-Ponty), S.12